Küchengewürz mit Heilkraft

Aktualisiert: 3. Jan 2019


In der Volksheilkunde wird Kümmel traditionell zur Magenberuhigung eingesetzt. Arzneilich verwendet werden die Früchte und das ätherische Öl, das in den Früchten enthalten ist. Sie wirken krampflösend, blähungstreibend und magenberuhigend.Kümmel ist eine sommergrüne, zweijährige krautige Pflanze und erreicht meist Wuchshöhen von 30 bis 80 Zentimeter, unter günstigen Bedingungen auch bis zu 120 Zentimeter. Die Pflanze entwickelt eine rübenartige Wurzel. Der kahle Stängel ist sparrig verzweigt.


Die Laubblätter sind zwei- bis dreifach gefiedert und im Umriss länglich. Die Teilblätter letzter Ordnung sind fiederteilig mit fein zugespitzten Zähnen und Spitzen.[2] Ihre Blattabschnitten sind bei einer Breite von höchstens 1 Millimeter linealisch.[1] Die untersten Fiederpaare 2. Ordnung sind deutlich abgerückt und kreuzweise gestellt. Die oberen Stängelblätter besitzen eine Scheide mitnebenblattartigen Fiederpaaren.


Die Blätter des Kümmels haben einen milden Geschmack, der mit Petersilie und Dill verglichen wird. Sie werden gerne für Suppen und Salate verwendet. Die Wurzeln können als Gemüse gekocht werden.

Kümmelsamen sind ein klassisches Gewürz in schwer verdaulichen Speisen, wie z. B. Kohlgerichten. Sie sind besonders in der jüdischen, skandinavischen und osteuropäischen Küche beliebt und werden dort auch als Gewürz für Kuchen und Roggenbrot, Gulasch, Käse und geschmorte Äpfel verwendet.

Die Kümmelsamen verleihen diversen Spirituosen einen charakteristischen Geschmack, beispielsweise dem skandinavischen Aquavit, dem norddeutschen Köm oder dem Wiener Kaiser-Kümmel.


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